Twitter - Bernhard Jodeleit

Twitter

Twitter hat das Prinzip des asymmetrischen Networking erstmals groß gemacht. Der Microblogging-Dienst funktioniert nicht so, dass du jemandem eine Freunschaftsanfrage schickst, die dann bestätigt wird. Twitter basiert auf dem Prinzip des Abonnierens. Wenn du einem Nutzer auf Twitter folgst, dann abonnierst du dessen Nachrichten. Das ist keine Freundschaftsanfrage oder Kontaktanfrage, sondern zunächst lediglich eine einseitige Interessenbekundung. Die andere Person kann frei entscheiden, ob sie deine Twitter-Veröffentlichungen (Tweets) ebenfalls abonnieren möchte.

Das macht das Netzwerken auf Twitter unverbindlicher. Es ist nichts dabei, wenn du anderen Personen folgst. Du trittst diesen Menschen damit nicht zu nahe. Du entscheidest dich lediglich, ihre Tweets zu abonnieren.

Bedauerlich, dass viele Menschen Vorbehalte gegen Twitter haben. Das Social Network gilt als nicht sonderlich leicht zugänglich. Viele von uns sind auf Facebook. Die meisten von uns nutzen Messenger wie WhatsApp oder Signal. Aber ein Twitter-Konto eröffnen weniger Menschen.

Die Twitter-Skepsis solltest du ablegen. Bei dem Microblogging-Dienst hast du viele Chancen, Reichweite aufzubauen. Twitter funktioniert sehr semantisch. Es kommt auf Keywords an. Die Stärke von Twitter ist, dass auch inhaltlicher Relevanz Reichweite werden kann.

Setzt du auf Twitter zum richtigen Zeitpunkt auf die passenden Themen, werden viele Personen deine Tweets lesen, sie retweeten.

Es ist leicht, Twitter-Nutzer in deiner Nische oder Branche zu finden

Darin liegt der Charme: Du kannst auf Twitter recht chaotisch drauf los netzwerken, ohne, dass das gleich spammy ist. Wenn du weißt, die das geht, ist es auch leicht, Twitter-Nutzer in deiner Nische zu finden. Du kannst nach Hashtags suchen. Du kannst mithilfe spezialisierter Werkzeuge auch sehr gezielt nach Twitter-Nutzern mit bestimmten Eigenschaften suchen. Diesen folgst du dann. Du abonnierst deren Tweets. Im Anschluss folgen dir möglicherweise manche Twitter-Nutzer ebenfalls, was deine Reichweite erhöht.

Doch wie orientiert man sich auf Twitter? Die Twitter-Suche (Details siehe unten) sowie Twitter-Listen sind ideale Einstiegspunkte.

Fragen und Antworten zu Twitter

Wie finde ich für mich relevante Twitter-Nutzer?

Twitter bietet eine leistungsfähige Suchfunktion, die Tweets zu bestimmten Schlagworten (Hashtags) anzeigt. Außerdem kannst du nutzergenerierte Twitter-Listen verwenden. In diesen Listen sortieren Twitter-Nutzer andere Personen nach Interessen.

Muss man sich bei Twitter anmelden, um Tweets zu lesen?

Nein. Die Twitter-Suche steht allen Interessierten zur Verfügung. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Was sind Twitter-Listen?

Jeder Twitter-Nutzer kann Listen mit anderen Nutzern anlegen. Diese Listen bieten dir wertvolle Orientierung. Du erhältst kuratierte Vorschläge möglicherweise zu einem Thema interessanter Twitter-Nutzer, die andere bereits für dich zusammengetragen haben.

Sind alle Tweets öffentlich?

Nein. Es gibt auch nichtöffentliche Twitter-Konten. Deren Inhaber müssen dich erst bestätigen, bevor du ihre Tweets lesen darfst.

Was sind die Vorteile von Twitter?

Du kannst mit Twitter rasch und direkt Meinungsbildner und Influencer erreichen und dich mit ihnen vernetzen. Heiße Themen entwickeln oft rasch hohe Reichweite und Dynamik.

Scroll to Top